Christian Wulffs Sylt-Affäre: Rechtsanwälte sind empört

Christian Wulff: Anwälte empört

 (Berlin)   Nach dem medialen Wirbel um die Sylt-Reise von Christian und Bettina Wulff, organisiert und vorfinanziert von seinem treuen Freund David Groenewold, melden sich jetzt die Anwälte empört zu Wort.


Die Anwälte von Christian Wulff erklärten: „Christian Wulff hat die Kosten des Wochenendes in dem Hotel auf Sylt in voller Höhe selbst bezahlt“.
Es handele sich im Übrigen um einen längst bekannten Sachverhalt. Die Buchung des Pauschalangebots sei durch Groenewold erfolgt, die Erstattung der Kosten für das Ehepaar Wulff bar beim Auschecken.

Von den Versuchen Groenewolds, Einfluss auf das Hotel zu nehmen, habe Wulff natürlich nichts gewusst. „Er wusste nicht, dass Herr Groenewold das Hotel aufsuchte und dort angeblich darauf drängte, anfragenden Medien keine Auskunft zu geben (...). Christian Wulff hielte eine solche Vorgehensweise in jeder Hinsicht für falsch.“

„Der durch die ´Bild` vermittelte Verdacht, dass unser Mandant versucht habe, Unterlagen bezüglich eines gemeinsamen Sylt-Aufenthaltes verschwinden zu lassen oder Informationen hierüber zu vertuschen, entbehrt jeder Grundlage“, erklärte der Anwalt Groenewolds, Christian-Oliver Moser, am Mittwoch.
Moser verweist auf ein Schreiben, das er der Zeitung habe zukommen lassen. Es handelt sich um einen Brief des „Hotel Stadt Hamburg“ auf Sylt, in dem Wulff und der Unternehmer gemeinsam einen Urlaub verbracht hatten.
Darin heißt es an Groenewold gerichtet: „Sie baten uns zu keinem Zeitpunkt darum, die Unterlagen zu Ihrem Aufenthalt zu vernichten, zu manipulieren oder ähnliches.“

Groenwold-Anwalt Moser erklärte weiterhin: „Die ´Bild`-Zeitung hatte den Brief rechtzeitig vorliegen, um ihn in die Berichterstattung aufzunehmen, sah jedoch davon ab.“
Für ihn beweise das: „Man hatte die Stoßrichtung der Berichterstattung bereits im Kopf und wollte nicht davon abrücken“.
 
Bestätigt wird in dem Brief durch das Hotel aber, dass Groenewold dort verständlicherweise um „vertrauliche Behandlung“ der Unterlagen „insbesondere gegenüber Journalisten“ gebeten habe.
Einen Vertuschungsversuch sieht der Anwalt des Filmunternehmersdarin nicht: „Wir wollten nichts verheimlichen“, so Moser. Schon Ende Januar habe es im NDR Äußerungen zu dem Sylt-Urlaub gegeben, den die „Bild“ nun als neue, „weitere Urlaubsaffäre“ darstellte.

Der Anwalt von Christian Wulff, Gernot Lehr, erklärte: „Die heutige Berichterstattung ist ein weiterer unzulässiger Versuch, das Ansehen unseres Mandanten nachhaltig zu beschädigen.“

Die mediale Hetze gegen Bundespräsident Christia Wulff, da ist Gernot Lehr zuzustimmen, wird immer unerträglicher.
Einem verdienstvollen Landespolitiker, Ministerpräsidenten und Bundespräsidenten solche vergleichsweisen Lappalien anzuhängen, vom Bobby-Car über die Leihkleider seiner Ehefrau Bettina bis zu einem 3-Tage-Kurzurlaub mit Freunden auf Sylt, deutet auf ein anderes, noch unbekanntes Ziel der Pressemeute hin.
Foto:Pujanak

Kommentare

Bild des Benutzers Don Vito

und seine Anwälte lügen doch nur dass sich die Balken biegen.
Ach wären doch nur alle wie Pinocchio, sie würden über ihre eigenen Nasen stolpern.
Wann wird diesem Wulffen endlich ein Ende bereitet?

Bild des Benutzers Don Vito

Sein Ansehen hat er doch selbst zutiefst beschädigt. Das ist den Bach runter!!
Ihn einen verdienstvollen Landespolitiker, Ministerpräsidenten und Bundespräsidenten zu nennen ist eine maßlose Unverschämtheit und eine Beleidigung wirklich verdienstvoller Menschen.
Alle Vorwürfe als Lappalien darstellen zu wollen, beweist ein sehr hohes Maß an Menschenverachtung.
Dies allein berechtigt schon seinen Rücktritt zu fordern.
Wie lange will man uns diesen "Ehrenwerten" noch zumuten?

 Er ist ein verdienstvoller Politiker, wenn man sich anschaut, was er so nebenbei verdient und in die eigene Tasche gesteckt hat :)

Bild des Benutzers Domenico

Hat er das, was er in die eigene Tasche gesteckt hat auch verdient?
Wenn ja, dann ist wohl auch klar, dass es für alles eine entsprechende Gegenleistung gegeben hat