(Berlin Mainz) Im Anschluss an die "Wetten dass...?"-Übertragung aus Leipzig sollen die zuständigen ZDF-Gremien relativ schnell eine vorläufige Entscheidung über die zukünftige Moderation der Sendung getroffen haben.
Nach der Ablehnung von Hape Kerkeling, die Moderation der Erfolgssendung zu übernehmen, ist jedere andere Entertainer für dieses Format "verbrannt" und wäre nicht mehr als zweite Wahl.
Da traf es sich gut, dass der "Freundeskreis Hans-Peter Uhl", kurz nach den Gerüchten über die Verweigerung Hape Kerkelings, in einem offenen Brief seinen eigenen Kandidaten ins Rennen schickte.
Wer wäre besser für die Moderation einer grossen Samstagsabend-Show geeignet, als Hans-Peter Uhl.
Seine legendären Auftritte im Bundestag sind auch in der Zielgruppe der jungen Zuschauer wahre "Brüller", seine YouTube-Clips verzeichnen millionenfache Abrufe. Uhl ist, bei jung und alt, einfach Kult.
Einwendungen, er habe von den grossen TV-Events keine Ahnung, haben bei Uhl keinen Bestand: Er hat auch vom Internet und Urheberrecht keine Ahnung, dennoch ist seine Meinung stets gefragt.
Auch sein Alter Ego, Siegfried Kauder, der andere Blues Brother des Internet, könnte vom ZDF recyclet werden.
Für die eventuellen Aussenwetten würden dem neuen Traum-Duo der Fernsehunterhaltung Steffen Seibert und Angela Merkel kostensparend zur Seite stehen.
Es wird spekuliert, die Nachfolger von Thomas Gottschalk würden in der nächsten Show präsentiert.