(Berlin) Die Unzufriedenheit der Bürger mit der bundesdeutschen Sozialversicherung wächst täglich. Viele Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung haben zwischenzeitlich ein Ventil gefunden, um Ihren Unmut an den Kassen auszulassen.
Mehr als 150.000 Kassenmitglieder weigern sich inzwischen, die von einigen Krankenkassen erhobenen Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung zu zahlen.
Ein der Redaktion namentlich bekanntes Kassenmitglied erklärte uns: "Ich soll monatlich 10,- Euro zusätzlich bezahlen, damit die Vorstandsbonzen sich noch einen dickeren Dienstwagen und noch einen Verwaltungspalast leisten können. Jetzt ist Schluß."
Die DAK soll inzwischen Aussenstände von fast 30 Millionen Euro haben, wobei fraglich ist, ob die gesamte Summe einbringbar ist.
Nachdem die Kassen jetzt die zuständigen Hauptzollämter mit dem Inkasso der ausstehenden Beiträge beauftragt haben, ist mit einer weiteren Eskalation der Lage zu rechnen.
Bei weiteren Beitragserhöhungen mit gleichzeitiger Leistungssenkung ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann die Bürger gegen diese Ungerechtigkeit auf die Barrikaden gehen.