Facettenreicher Fetisch – Cuckolding in der Beziehung

Facettenreicher Fetisch - Cuckolding in der Beziehung

Facettenreicher Fetisch – Cuckolding in der Beziehung

Keine Frage; die Partnerschaft ändert sich im Alter. Das kann den gesamten Alltag, sowie Ihr Intimleben betreffen. Was Sie tun können, wenn Ihr Sexualleben der Partnerschaft nicht gerecht wird, erfahren Sie in diesem Artikel.

 

Gemeinsam im goldenen Käfig

Oft wird berichtet, dass es den kompletten Tagesablauf auf den Kopf stellt, sobald die Pension eintritt. Das hat unterschiedliche Ursachen. Zum einen fällt die vorgegebene Tagesstruktur weg, zum anderen haben die Partner plötzlich viel mehr Zeit füreinander und für sich selbst. Was fürs Erste positiv klingen mag, kann schnell als Einengung empfunden werden. Der Umgang mit der neu gewonnenen Freizeit muss zuerst erlernt werden. Das bedeutet, dass Sie lernen müssen, wie Sie Ihren Tagesablauf selbst strukturieren können, ohne Ihrem Partner die Freiheiten zu nehmen.

Einige Paare arrangieren sich schnell mit der neuen Situation. Sie verfolgen ihre Träume und entdecken Hobbys, die sie aufgrund von Zeitmangel lange zurückstellen mussten. Manchen Paaren fällt der Übergang ins Rentnerleben schwerer. Sie beginnen sich selbst im Wege zu stehen und sich gegenseitig einzuengen. Das Gleiche gilt für Ihr Sexleben. Das Rentenalter ist eine Chance sich und den Partner neu zu entdecken und gemeinsam zu lernen, vergangene Leidenschaft neu zu entfachen.

 

Intimität und Sex im Alter

Entgegen landläufiger Meinungen lässt das Verlangen nach Intimität im Alter nicht nach. Inniger Körperkontakt, sich miteinander wohlfühlen zu können und Geborgenheit, spielen eine große Rolle. Doch wie sieht es mit sexueller Aktivität aus?

Sie kann mit dem Alter deutlich nachlassen. Der Grund ist nicht unbedingt rein körperlicher Natur. Mit fortschreitendem Alter nimmt das sexuelle Verlangen ab. Problematisch wird es, wenn das Verlangen nach Sexualität einseitig abnimmt und es die Partnerschaft belastet. Stellen Sie sich vor, dass Ihr Partner gerne Sex hätte und aus Rücksicht auf Ihr Wohlbefinden verzichtet. Fortwährender Verzicht tut der Psyche nicht gut und das spiegelt sich in Ihrer Beziehung wider. Gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und gute Kommunikation schaffen Abhilfe.

Sex im Alter – Tabu oder einfach wunderbar?

Cuckolding – einvernehmlicher Voyeurismus

Im Grunde ist Cuckolding ein Fetisch, bei dem eine Person Erregung erfährt, indem sie zuschaut, wie der Partner Sex mit einer anderen Person hat. Cuckolding hat viele Gesichter und wird von den Paaren unterschiedlich ausgelebt. Für die einen ist es einvernehmliches Fremdgehen mit lockeren Spielregeln. Sie schauen Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin dabei zu, wie er/sie sich mit einem anderen Liebhaber vergnügt und befriedigen sich selbst. Selbstbefriedigung steht jedoch nicht im Vordergrund, weswegen Cuckolding für Männer mit Potenzproblemen interessant sein kann. Es geht vor allem darum, dass Ihr Partner sexuelle Erfüllung erfährt und Sie das genießen können. Letztendlich wissen Sie, dass der Liebhaber ein austauschbares Spielzeug ist und Sie die Nummer eins sind und bleiben werden.

Für die anderen ist Cuckold eine harte BDSM-Spielweise, die untrennbar mit Dominanz, Erniedrigung und Unterwürfigkeit verbunden ist. Wie Sie das persönlich bewerten und ausleben möchten, ist einzig Ihnen überlassen. Manche Paare sehen einander überhaupt nicht beim Fremd-Verkehr zu. Ihnen genügt das Wissen, dass der Partner zu einer bestimmten Zeit Sex mit einer anderen Person hat und lassen sich im Nachhinein detailliert davon erzählen.

 

Was den Reiz beim Cuckolding ausmacht

Die Praxis ist nah mit Voyeurismus und Exhibitionismus verwandt. Es geht um das erotisierende Zusehen und gesehen werden, was beides einen sexuellen Reiz darstellt.

Ein tief verankerter, biologischer Drang, der als Spermakonkurrenz-Theorie bezeichnet wird, könnte ursächlich sein. Einige Untersuchungen weisen darauf hin, dass das Beobachten Ihres Partners beim Sex mit einem anderen Mann eine biologische Reaktion auslöst, die begünstigt längeren und härteren Sex haben zu wollen. Stellen Sie es sich so vor, dass Sie Ihre Partnerin nach der Beobachtung unbedingt zurückerobern und es ihr umso besser besorgen möchten. Sexuelle Eifersucht kann motivierend, intensiv und stark erregend sein. Zu wissen, dass jemand anderes Ihren Partner will, kann das Verlangen stark in die Höhe treiben. Weitere Aspekte sind Mitgefühl und Genugtuung. Es ist das Glück, das Sie fühlen, wenn Sie Ihren Partner zufrieden- oder in diesem Fall befriedigt – erleben.

Für einige steigert die Demütigung die erotische Intensität des Akts. Das kann darauf zurückzuführen sein, dass Sie Ihren Partner mit jemand anderem beobachten oder zusätzlich erniedrigt werden. In diesem Szenario unterwirft sich der passive Partner einer anderen Person, die seine Rolle im Schlafzimmer übernimmt. Der Reiz entsteht dadurch, dass die Macht, den eigenen Partner zu befrieden, abgegeben wird.