Der richtige Umgang mit an Alzheimer erkrankten Senioren

Der richtige Umgang mit an Alzheimer erkrankten Senioren

Der richtige Umgang mit an Alzheimer erkrankten Senioren

Die Betreuung älterer Familienmitglieder ist eine schwere Aufgabe in Zeiten, in denen der Arbeitsalltag immer mehr das Leben bestimmt. Alzheimer ist eine Erkrankung, in der sich die familieninternen Beziehungen besonders stark verändern und die eine besondere Herausforderung für dieses soziale Umfeld ist.

Ein Problem ist, dass Alzheimerpatienten äußerliche einen unversehrten Eindruck machen, die Symptome der Krankheit sich aber psychisch auswirken. Im Verhalten wirken Patienten oft unkooperativ. Für die Angehörigen ist es wichtig, zu verstehen, dass dieses Verhalten eine Folge der Krankheit ist und keine Absicht des Patienten.

Die Innenwelt von Alzheimerpatienten stellt große Herausforderungen an die Patienten. Im inneren Erleben stellt sich die Umgebung für den dementen Patienten als fremdartig dar. So erkennen sie bekannte Personen nicht, sie stellen sich ihnen als aufdringliche Fremde dar – die seltsame Anforderungen stellen. Neben der richtigen Medikation ist auch eine optimale Betreuung wichtig.

 

Einfache Tipps für eine gute Betreuung von Alzheimerpatienten

Sehr wichtig ist es, Informations- und Beratungsangebote zu dieser langjährigen und komplexen Erkrankung wahrzunehmen, sei es für die Prävention, Zukunftsaussichten in der Forschung oder praktische Tipps im Umgang mit Erkrankten.

Hier helfen schon einfache Tipps: Ein freundlicher Ton, der der Situation angemessen auch bestimmt werden kann, sowie klare und einfache Sprache sind wichtig. Alzheimerpatienten brauchen unter Umständen Zeit für ihre Reaktion, bis hin zu mehreren Minuten. Eine entsprechende Betreuung sollte mit der notwendigen Geduld aufwarten.

Eine wichtige Strategie ist es, sich klar zu machen, das verletzende Äußerungen des Patienten so nicht gemeint sind. Es handelt sich hier um eine Störung der Wahrnehmung und des Verhaltens beim Patienten. Ein professioneller Umgang ist wichtig. Anschuldigungen sollten überhört werden.

Meinungsverschiedenheiten müssen nicht ausdiskutiert werden. Der Patient kann stattdessen auf andere Themen abgelenkt werden. Ein freundliches Auftreten kann dem Patienten helfen, die Verhaltenssymptome zu überwinden, schützen aber nicht vollständig davor. Loben, lächeln und freundlicher Körperkontakt können wichtig sein.

Wichtiges sollte wiederholt werden, durchaus auch mehrfach. Dazu gehören insbesondere konkrete Informationen, wie Ort, Zeit, Datum und Namen. Komplizierte Verweise sollten vermieden werden. Das gleiche Prinzip eignet sich auch für die Gestaltung des Alltags. Routine im Alltag und Wiederholung in der Kommunikation helfen dem Patienten, sich zu orientieren.